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Nape – Read My Mind

Nape stammen aus Cottbus, oder war es doch Berlin? Hauptsache Bayern. Das ursprüngliche Trio, bestehend aus Sänger und Gitarrist Steve Gerisch, Bassist Chris Seime und Schlagzeuger Ronny Rau ist mittlerweile mit Gitarrist Kris Kiel zum Quartett angewachsen. So kann mit noch mehr Schalldruck musiziert werden, und das machen Nape mit ihrem neuen Album „Read My Mind“, dem zweiten der noch jungen Bandkarriere, die 2011 gestartet wurde.

Die Jungs scheinen sich für ihre musikalische Zukunft so einiges vorgenommen zu haben, flog man 2013 mit Co-Produzent Ché Casta nach Brasilien, um „Read My Mind“ dort aufzunehmen. Der Sound von Nape strotzt vor Energie und strammer Gitarren. Hinzu kommt die leicht raue Stimme von Steve Gerisch. Da blickt so ein bißchen Bush durch, wenn Nape mit „Pure Water“ das Album zunächst leicht melancholisch verhalten und dann umso bestimmter eröffnen. Umso rotziger „Useful Youth“ und „Nowhere“ mit klaren Punk-Anleihen, während „Keep“ schweißtreibenden Bluesrock ausdünstet. „Black Hole“ dann so richtig lässig, erinnert stark an Queens Of The Stone Age, mit kraftvollem Groove und hitverdächtigem Refrain.

Man hat sich von den Richtigen inspirieren lassen, „Read My Mind“ versammelt so einige potentielle Hits. Musikalisch gibt man sich aber eher solide denn originell, wobei die Melodien und der eindringliche Gesang ganz schön im Gedächtnis hängen bleiben. Das, was Nape machen, machen sie gut, Punkt!Viele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

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Über den Autor des Beitrags

Chris

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