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Biffy Clyro | Zenith München 15.09.2022

Biffy Clyro sind live eine Macht. Das haben die drei Schotten am Donnerstagabend, im sehr gut gefüllten, aber nicht ganz ausverkauften Münchner Zenith wieder mal bewiesen. Nachdem im Sommer bereits einige Festivals erobert wurden, ging es jetzt indoor weiter. Was bereits vor zwei Jahren angekündigt und mehrfach verschoben wurde, konnte jetzt doch stattfinden.

Bevor Biffy Fucking Clyro (so stand es auf den meisten T-Shirts) die Bühne betraten, gaben sich die fünf Holländer von De Staat die Ehre. Was anfangs bei vielen noch ein leichtes Lächeln oder offene Münder verursachte, endete in einem sehr energetischen und ekstatischen „Witch Doctor“, bei dem das Zenith das erste mal richtig auf Temperatur kam.

Nach einer ca. 3o-minütigen Umbaupause, betraten Simon Neil und seine Bandkollegen James und Ben Johnston die Bühne und spielten 22 Songs aus sechs verschiedenen Alben. Darunter natürlich auch die Hits wie „Black Chandelier“, „Biblical“ oder „Mountains“, die vom sehr textsicheren Publikum aus vollem Leib mitgesungen und zelebriert wurden. Unterstützt wurden Biffy Clyro stellenweise von zwei Geigerinnen sowie einem weiteren Mann an der Gitarre und einem Keyboarder. Dadurch konnten die Songs mit unglaublichem Druck gespielt werden. Viele Worte musste Simon Neil nicht sagen, die Musik sprach für sich. Das Hauptset wurde durch ein sehr powervolles „The Captain“ beendet. Mit einem der vielleicht besten Opener überhaupt — „Different People“ –, wurden die Zugaben eingeleitet. Bevor dann aus tausenden Kehlen das „Ohhhh Ohhhh“ zu „Many of Horror“ einen würdigen Abschluss bildete.

Verabschiedet wurden die Münchner noch mit einem kurzen, aber sehr wilden „Vielen Dank, wir sind Biffy Fucking Clyro“.

Knapp zwei Stunden voller Energie, Melancholie, Euphorie, Power, Sound und einer überragenden Lichtshow, wurden dem bestens gelaunten Publikum serviert und dankbar abgefeiert.

Setlist:

  • DumDum
  • A Hunger in Your Haunt
  • Tiny Indoor Fireworks
  • The Pink Limit
  • Black Chandelier
  • That Golden Rule
  • Instant History
  • Mountains
  • Machines
  • Unknown Male 01
  • End Of
  • Wolves of Winter
  • Space
  • Slurpy Slurpy Sleep Sleep
  • Re-Arrange
  • Biblical
  • Living Is a Problem Because Everything Dies
  • Bubbles
  • The Captain

Zugaben:

  • Different People
  • Cop Syrup
  • Many of Horror

Über den Autor des Beitrags

Bobbel

Bobbel

Hat seine Hobbies Musik und Fotografie kombiniert

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