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Electric Six und Dead Cats On Mopeds
17.11.2015 im Café Atlantik Freiburg

Es ist erstaunlich, wie lange schon Electric Six aus Detroit immer wieder qualitativ hochwertiges Material abliefern. Das Sextett bewegt sich vor und zurück in der Musikhistorie, von Rock And Roll über Funk, den Blues Rock der 70er bis hin zu Disco. Zuletzt versorgte man die Fans via Crowdfunding mit einem Cover-Album, außerdem veröffentlichte man im Oktober die jüngste, elfte Songsammlung ‚Bitch, Don´t Let Me Die‘.

2002 konnten Electric Six mit der Single ‚Danger! High Voltage‘ hierzulande einen Hit landen, auch ‚Gay Bar‘ oder das Queen Cover ‚Radio Gaga‘ gehören zu den bekannteren Stücken der Band. Um den europäischen Kontinent hat man sich aber nie so recht gekümmert. 1996 Als The Wildbunch gegründet und 2002 in Electric Six umbenannt besteht die Band um Sänger Tyler Spencer aka Dick Valentine mittlerweile fast 20 Jahre. So ist die Gastspielreise zum aktuellen Album ‚Bitch, Don´t Let Me Die‘ mit vier Terminen in Deutschland die erste richtige Europatour.

DeadCatsOnMopeds01DeadCatsOnMopeds02Das Café Atlantik in Freiburg platzte gegen 21:00 Uhr demnach schon fast aus allen Nähten, bereits die lokale Band Dead Cats On Mopeds durfte sich über eine volle Hütte freuen. Mit der Kraft der drei Gitarren lieferten die Freiburger eine kraftvolle Punkrock-Show und hatten wohl selbst so einige Fans mitgebracht. Beste Voraussetzungen also, um ordentlich Werbung für das Debütalbum ‚Dead Cats On Mopeds‘ zu machen.

Die Antichristen des Disco-Fox übernahmen das angeheizte Publikum im Sturm, zu sechst wurde es auf der kleinen Bühne des Café Atlantiks eng, und auch vor der Bühne drängte sich das Publikum dicht an dicht. Bei kernigen Ansagen des Frontmanns Dick Valentine hauten Electric Six einen Hit nach dem anderen heraus. Etwa 20 Songs wurden hier zum Besten gegeben, von den Klassikern ‚Gay Bar‘, ‚Danger! High Voltage‘, ‚Dance Commander‘ und ‚Improper Dancing‘ bis zu neueren Songs wie ‚Who The Hell Just Call My Phone?‘ oder der aktuellen Single ‚Roulette‘. Der Konzertabend war auf wie vor der Bühne schweißtreibend. Mit kraftvollen Gitarren und schlüpfrigem Charme gab es hier eine wahre Vollbedienung, die ein selig-zerfeiertes Publikum hinterließ.

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Chris

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