Evanescence
08.07.2017 Z7 Summer Nights, Pratteln CH

Es ist suboptimal, wenn man einen Konzertbericht gleich mit zwei Entschuldigungen anfangen muss. Zum einen wäre da natürlich der zeitliche Versatz, mit dem wir Euch nun von dem Open-Air im schweizerischen Pratteln berichten.
Zum anderen das leidige Thema Kamera, denn auch bei meinem Frischlufteinsatz versagte die Technik in Form der mitgebrachten Kamera, ähnlich wie den Kollegen bei ZZ Top kürzlich – es sei bemerkt, dass es sich um zwei verschiedene Knipsen gehandelt hat. An dieser Stelle einen ganz großes merci vielmol an Daniel Strub vom Eventportal schwarzeliste.ch, die uns netterweise ein paar Bildchen zur Verfügung gestellt haben.

Doch back zum Topic. Evanescence zählen schon seit ihrem Debüt „Fallen“ zu meinen absoluten Faves, und nach dem Split der Band und Frontfrau Amy Lees Baby Pause, hatte ich ehrlich gesagt nicht mehr damit gerechnet, meine Lieblinge einmal live zu sehen und vor allem schon gar nicht in der Nähe von Freiburg.

Danke an das Z7, dass sie die Band für eines ihrer Sommer Nights Open-Airs in das beschauliche Pratteln kurz hinter Basel geholt haben, und danke an die Promo-Agentur und das Management von Evanescence für die Akkreditierung.

Da wir erst zu spät in Freiburg losgekommen waren, haben wir nur noch die zweite Vorband mitbekommen, zuwenig um darüber ernsthaft berichten zu können.

Nach einer kurzen Umbaupause ging es dann also los. Evanescence drängten powerful auf die Bühne, außer der Frontfrau alles neue Gesichter, und so fragte sich der eine oder andere Besucher ob das nun Amy Lee mit Band oder die echten Evanescence sind.

Diese Bedenken zerstreute die Band im Laufe des Konzertes, indem man miteinander interagierte und man spüren konnte, dass mehr dahinter steckt als gemeinsamer Broterwerb.

Speziell bei der durch die Schwangerschaft etwas veränderten Amy Lee konnte man die Freunde, wieder auf der Bühne zu stehen, deutlich spüren.

Angefangen wurde das Konzert mit einigen Single-Hits, um dann zwischendurch durch ruhigere Stücke, die, wie Lithium oder My Immortal, streckenweise allein von Amy Lee am Flügel zelebriert wurden, unterbrochen zu werden — aber nur, damit die Band hinterher wieder Fahrt aufnehmen konnte.

So kamen die Fans in den fast zwei Stunden Spielzeit voll auf Ihre Kosten mit Highlights wie „Going Under“, „Everybody’s Fool“, die genannten Balladen und natürlich „Call Me When You’re Sober“ und dem frenetisch gefeierten „Bring Me Back To Life“, das geschickt umarrangiert wurde.

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Hody

Gründungsmitglied von Tribe Online, ehemaliger DJ. Mag Groove und Melodie, Hardcore und Female Fronted Metal, mal ein bisschen Rap oder Industrial, Sportspiele und RPGs - bastelt gerne an PCs

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2 Kommentare

  1. Dieter Schramm

    Hmm !

    Also ich schreibe nicht gerne was Negatives aber dieser Bericht enthält so einige Fehler und Fragwürdige Aussagen.

    Debütalbum "The Open Door" ist schlicht falsch war wenn schon Fallen. Einen wirkliche Trennung der Band hat es auch nie gegeben.

    Es haben über die Jahre seit 2003 nur viele ehemalige Mitglieder die Band aus ganz unterschiedlichen Gründen diese verlassen.

    Und es gab aus verschiedenen Gründen längere Pausen (Nachwuchs , Kreative Pause etc.)

    • Danke für den Kommentar. \“Fallen\“ ist natürlich richtig, haben wir schon korrigiert.
      Zum Thema Split / Band verlassen dachte ich persönlich speziell an \“We Are The Fallen\“ und Ben Moody. Wie das ganze damals ablief ist nicht endgültig geklärt, es war immer wieder von Differenzen zu hören und man könnte das tatsächlich als Split, nämlich als Teilen im eigentlichen Sinne des Wortes interpretieren.
      Leider haben wir das angefragte Interview mit Amy nicht bekommen, sonst wäre das eine der Fragen gewesen…

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