Festivalbericht [Freitag ] – Vstival 2019

Am ersten Oktober-Wochenende, genauer gesagt am Freitag, waren wir bei der Premiere des Vstival in Villingen-Schwenningen. Das Motto der Veranstaltung lautete: “3 Days. 2 Stages. 1 Location. 0 Excuses.”. Was wir in der Neckarhalle in Villingen erlebt haben, erfahrt ihr im folgenden Abschnitt.

Nachdem am Donnerstag bereits einige namhafte Hip-Hop Acts, wie beispielsweise Marz und Nura, ihre Musik zum Besten gegeben hatten, war der zweite Tag den härteren Klängen gewidmet. Doch zunächst ein paar allgemeine Informationen über die Veranstaltung:

Die Halle wurde erst im Frühjahr 2019 eröffnet. Sie profitiert bezüglich des Klangs durch eine asymmetrisch gestaltete Decke, welche keinen Raum für Hall oder andere störende Einflüsse bietet. Eine vergleichsweise große Bühne ist im hinteren Teil der Halle integriert. Die zweite Bühne hatten die Veranstalter im Eingangsbereich aufgebaut.

Die Bar, sowie die sanitären Anlagen, waren aufgrund der nur kurz zurückliegenden Eröffnung quasi wie neu. Im Eingangsbereich sowie im hinteren Teil der Halle hatten sich die Bands mit ihrem Merchandise aufgestellt. Vor dem Veranstaltungsort waren zwei Foodtrucks platziert, die die hungrigen Fans mit Falafel beziehungsweise Pommes und Burgern versorgten. In der Halle wurden an der Bar Bier, Wein und Softdrinks ausgeschenkt.

Zum Musikalischen: Den Anfang machten Nebulus auf der Clubstage. Im Anschluss performten Venues mit neuer Frontfrau auf der Mainstage. Die Veranstalter hatten es durch eine geschickte Verteilung der Bands geschafft, dass man immer zwischen den zwei Bühnen wechseln konnte, ohne etwas zu verpassen. Selfish Hate aus Freiburg mussten wegen Krankheit kurzfristig absagen. Als Ersatz spielte die Hardcore-Band Dead Wrong aus Stuttgart.

Nach Grizzly und 8Kids betraten Annisokay zur Primetime die Mainstage. Die Halle hatte sich nach und nach gefüllt, und das Publikum war eine bunte Mischung aus jungen und alten Fans der Szene. Im Anschluss an Coldsnap war es Zeit für Rise of the Northstar aus dem Herzen von Paris.

Die Rap-Metal-Band ist seit den Aufnahmen des letzten Albums „The Legacy of Shi“ mit einem neuen Schlagzeuger unterwegs. Einige der Fans hatten leichte Blessuren beim überzeugenden Auftritt der Band im Moshpit erlitten. Vor dem Finale des Abends spielten Ze Gran Zeft auf der Clubstage. Der Headliner des Abends war Emil Bulls. Die Combo rund um Frontmann Christoph “Christ” von Freydorf konnte wieder einmal beweisen, was sie für eine geile Liveband sind. Die Halle war zu diesem Zeitpunkt komplett gefüllt, und die Band krönte den Abend gebührend.

Am Samstag war Indie und Reggea an der Tagesordnung des Festivals. Headliner war Gaston Patrice Babbatunde Bart-Williams oder kurzum Patrice.

Die Premiere des Vstival war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Wir danken den Veranstaltern und Helfern und gratulieren für den gelungen Start. Seid so nett und beglückt uns bitte im nächsten Jahr wieder mit einem Abschluss der sommerlichen Festivalsaison.

Mainstage Clubstage
18:00 Venues 17:30 Nebulus
19:00 Grizzly 18:30 Selfish Hate
20:10 Annisokay 19:40 8Kids
21:30 Rise of the Northstar 21:00 Coldsnap
23:00 Emil Bulls 22:30 Ze Gran Zeft

Bericht: Marvin Otec |  Fotos: Adrian Sailer & Marvin Otec

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