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Festivalbericht: Metalacker 26.08 – 27.08.2016

N 48° 12.871 E 008° 21.158. Außer ein paar Geocachern werden diese Koordinaten nicht viel sagen. Diese Koordinaten findet man mitten im Schwarzwald in der Nähe des Örtchens Tennenbronn. Hier fand am 26.08. und 27.08. bereits zum fünften Mal das Metalacker Festival statt.

Mit Knallern wie „Lord of the Lost“, „Brainstorm“ und „Kissin` Dynamite“ konnte sich das diesjährige Line Up wirklich sehen lassen. Mit dabei waren auch die Jungs von „Bloodbound“, welche man extra aus Schweden einfliegen ließ.

Bereits bei der Anfahrt denkt man sich, ob man wirklich richtig ist. Über schmalste Sträßchen fährt man über Wiesen und durch Wald den Berg hinauf. Und tatsächlich! Autos, Menschen, Schilder. Man scheint doch richtig zu sein. Vom Parkplatz aus geht es zu Fuß durch den Wald in Richtung des Veranstaltungsgeländes. Dieses ist wunderbar auf einer großen Wiese gelegen und von Wald umringt. Der Zeltplatz befindet sich direkt daneben. Das tolle am Konzertgelände: Es liegt am Hang. Dies mag bei Regen vielleicht etwas hinderlich sein, bei schönem Wetter ist es allerdings von Vorteil, denn man hat vom gesamten Gelände aus einen herrlichen Blick auf die Bühne.

Schon am Eingang bemerkt man die Liebe zum Detail der Veranstalter. Ein liebevoll aus Holz gebautes Häuschen stellt den Eingang zum Gelände dar. Auf dem Gelände selbst gibt es mehrere, aus Holz gebaute Stehtische. Auch Strohballen dienen als Abstellmöglichkeit. An mehreren Bierbrunnen kann man(n) seinen Durst stillen. Unten bei der Bühne gibt’s Würste, belegte Brötchen und Fleischkäse. Neben dem Eingang findet man mehrere Merchandisingstände.

Für den Strom der Veranstaltung sorgen mehrere Stromgeneratoren, für die Wasserversorgung wurde extra eine 600 Meter lange Leitung verlegt. Für den Aufbau des Areals sorgt der örtliche VW-Club. Der Ausschank und die Verpflegung wird von der Narrenzunft Wurzelhexen übernommen.

Auf dem Zeltplatz neben dem Gelände geht es recht gemütlich zu. Man merkt einfach, dass hier der Kommerz noch keinen Einzug gehalten hat. Spinner, die mit einer 10.000 Watt PA-Anlage anreisen und den halben Zeltplatz beschallen, sucht man hier glücklicherweise vergebens. Es geht gesittet zu und man kann einfach mal die Seele baumeln lassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Metalacker den Weg wirklich wert war. Ein kleines Festival in traumhafter Lage. Alles sehr familiär und gemütlich. Wir werden im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein und können das Festival mit voller Überzeugung weiter empfehlen. Denn eines ist hier sicher: Die Farbe schwarz dominiert und eines haben alle gemeinsam, nämlich die Verbundenheit zum Heavy Metal.

Text und Fotos: Stefan Bayer

Weitere Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite.

 

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