Frei.Wild X-Mas Tour 2019 in Stuttgart – Still und Laut!

“Shake your Body Schwabenländle”

Der letzte Tag des Jahres – das letzte Konzert der Frei.Wild X-Mas Tour 2019. 

Nach den beiden ersten Shows der mittlerweile schon fast traditionellen Jahresabschlusstour der Südtiroler Band Frei.Wild, machten die 4 Jungs mit Ihrer Show nach Stops in Riesa und Berlin auch Halt in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer Halle. 

Die Location

Lange Schlangen bilden sich schon früh vor der Arena in der schwäbischen Landeshauptstadt. Bei “Fleischkäs”- und Schnitzelbrötchen finden sich die rund 13000 Fans in der Halle ein und verteilen sich auf den zahlreichen Steh- und Sitzplätzen. Bei schwäbischem Bier erwarten sie gespannt Ihre Rocker, die eine Mischung aus Akustik und Rock-Konzert angekündigt haben.

Die Crowd

Wie von vielen anderen Frei.Wild Shows gewohnt, reisen die Fans der Südtiroler Rockband aus allen Teilen der Nation und sogar aus den angrenzenden Nachbarländern, sowie natürlich auch der Heimat der Band an. Egal wo ein Konzert ausgetragen wird, es scheint kein Weg zu weit. So lässt sich ein Frei.Wild Ausflug auch oft wunderbar mit einem Städte-Kurzurlaub verbinden. Egal ob alt oder jung, es sind wieder alle Altersklassen dieser großen Frei.Wild Fangemeinde vertreten.

Die Musik

Das besondere an diesem Konzert ist das Motto, unter dem es steht: Still und Laut. 

Nach dem Erfolg des Akustikalbums “Still” veröffentlichte die Band kürzlich die Fortführung “Still 2”, in dem bekannte und beliebte Frei.Wild Songs akustisch neu interpretiert werden. 

Dieses Konzert soll den Fans die Möglichkeit geben, auch die neuen Akustikversionen Ihrer Lieblingssongs live zu erleben. Doch damit nicht genug. Zu einem Frei.Wild Konzert gehören natürlich immer auch laute Töne mit fetzigen Bühneneffekten. Dafür sorgt der zweite Teil der Show…

 — Teil 1: Still —

Was braucht es neben Schlagzeug, Gitarre und Bass für ein gelungenes Akustik Konzert? Natürlich die Begleitung von Streichern, Bläsern und Pianist, die in perfekter Harmonie mit Ihren Klängen für Gänsehaut sorgen. Dafür brachte die Band ein internationales Ensemble von Backgroundmusikern mit, die dem Akustikkonzert eine ganz besondere musikalische Note verleihen. Mit dabei sind talentierte Musiker unter anderem aus Italien, Sizilien und sogar Argentinien.

Gemeinsam präsentieren sie etwa eine Dreiviertel Stunde lang tolle Akustikversionen großer Frei.Wild Songs aus den beiden Alben “Still” und “Still 2”. Ein ganz besonderes Highlight ist “Keine Lüge reicht je bis zur Wahrheit”, was von Frontmann Burger mit Fackeln in den Händen gesungen wird.

 — Teil 2: Laut —

Nach einer kurzen Umbaupause dann der zweite Teil der Show. Vor einer umgebauten Kulisse fangen die 4 Rocker nun im Kontrastprogramm zum ersten Teil des Abend an, “laut” zu rocken und bieten den Fans in bekannter Manier fetzige und energische Klänge und eine Abwechslung von unterschiedlichen Songs aus verschiedenen Alben. Mit dabei sind unter anderem die Dauerbrenner “Das Land der Vollidioten” und “Südtirol”.

Ganz besonders wird es nochmals am Ende des Konzertes. Die Akustik-Backgroundmusiker betreten ein weiteres Mal die Bühne uns stimmen gemeinsam mit der Band den Song “Arschtritt” in einer besonderen Akustikversion an. Ein würdiger Abschluss für ein sehr gelungenes und abwechslungsreiches Konzert zum Jahresabschluss.

Abschied in die Verschnaufpause

Nach dieser letzten Show der letzten Tour des Jahres verabschiedet sich die Band in eine längere und sehr wohl verdiente Tourpause, bis es zum Alpen Flair 2020 wieder weiter geht. Doch wie auf der offiziellen Facebookseite angekündigt, wird die Band 2021 nicht stillstehen und mit einer Jubiläumsfeier zurück sein. Wie auch immer diese aussehen wird – wir sind gespannt.

Fazit

Dieses Konzert hat sehr schön gezeigt, wie es die Band versteht, nicht nur laute Rockmusik, sondern auch “stille” aber gleichermaßen fetzige Akustikmusik in schönen Live-Versionen darzubieten. Wieder einmal ein gelungener Jahresabschluss für alle Frei.Wild Fans.

 

Text: Marco Bölling | Fotos: Adran Sailer & Marco Bölling

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