Bericht & Interview: Frei.Wild – z7 Pratteln

Im Rahmen ihrer Warm-Up Show waren die vier Südtiroler am Freitagabend, sowie am Samstagabend zu Gast in der Konzertfabrik z7 in Pratteln. Nachdem die Show am Samstag bereits nach wenigen Stunden im Vorverkauf restlos ausverkauft war, schob die Band ein Zusatzkonzert für den Freitag ein. Auch diese Show war restlos ausverkauft. Bei beiden Konzerten war die Goitzsche Front als Vorband mit an Bord.

Pünktlich um 20 Uhr eröffnete die Goitzsche Front den Abend und heizten dem Publikum vorneweg schon einmal etwas ein. In einer halbstündigen Show, die vor allem durch eine hervorragende musikalische Performance glänzte, konnte die Goitzsche Front das Publikum für sich gewinnen.

Mit dem Song „Zwischen allen Fronten“ aus ihrem neuen Albums „Rivalen und Rebellen“ (Review) starteten schließlich die vier Südtiroler das erste der beiden Konzerte. Gewohnt energisch und mit viel Power gab die Band in den nächsten zwei Stunden ihr Repertoire zum Besten.

Man darf mit Recht behaupten, dass es immer wieder eine Freude ist, diese Band live auf der Bühne zu erleben. Nur wenige andere Bands verstehen es so gut wie die vier Südtiroler, die Leidenschaft und Freude an ihrer Musik so wiederzugeben. Mögen manche Stücke des neuen Albums „Rivalen und Rebellen“ auch etwas ruhiger ausgefallen sein, so tut die Wiedergabe dieser auf der Bühne vor Publikum der Stimmung jedoch keinen Abbruch.

Lediglich die Wiedergabe des Songs „Verbotene Liebe, verbotener Kuss“ am Freitagabend sorgte kurzfristig für einen leichten Strom aus der Halle. Dies war jedoch keinesfalls der Band geschuldet, sondern vielmehr dem Publikum, welches es offensichtlich zu soft zuging. Jenen, die die Halle nicht verließen, gab Sänger Philipp Burger das Stück am Piano zum Besten, was bei den meisten eine Gänsehaut verursacht haben dürfte. Zwar sang er das eigentliche Duett solo, dies machte dem Gänsehautfeeling des Songs in dieser Live-Piano-Version jedoch keinen Abbruch.

Im Vergleich der beiden Abende war auffallend, dass das Publikum am Samstagabend deutlich besser mitgehen und auch mehr Stimmung aufkommen ließ. So hatte man den Eindruck, am Freitagabend ein deutlich unreifes Publikum vorzufinden, welches darauf bedacht war, Songs aus den Anfangszeiten der Band zu hören.

Trotz alledem brannte Frei.Wild in gewohnter Manier ein wahres Feuerwerk ab. Kaum eine Band schafft es, bei Auftritten immer wieder ein solch hohes Maß an musikalischer Qualität und Spielfreude an den Tag zu legen. Frei.wild leben von ihren Fans und sind gleichzeitig für diese immer nahe und greifbar. Dies spiegelt sich nicht nur in ihrer Nähe zu den Fans, sondern auch in einer unheimlich familiären Bühnenpräsenz wieder.

Auch die Tatsache, dass mancher Besucher(in) den halben Abend in der Schlange vor den Toiletten verbringen musste, sollte genannt werden. Es darf bei solchen Veranstaltungen einfach nicht sein, dass eine viel zu geringe Zahl an Toiletten zur Verfügung steht. Schließlich bezahlt man für Musik auf der Bühne und nicht für Musik in der Schlange vor dem Klo. Hier sollte man im z7 noch etwas nachbessern. Ansonsten leistete das Team des z7 gute Arbeit. Das Bier floss zügig und so mancher Mitarbeiter hatte auch Zeit für ein kurzweiliges Gespräch.

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Hinweis: Bei der Wiedergabe auf Smartphones mit Mono-Lautsprechern kann es bei der Tonwiedergabe zu Verzerrung kommen. Entweder über Kopfhörer anhören oder an einem Tablet oder PC / MAC

Bericht: Stefan Bayer | Fotos: Adrian Sailer & Stefan Bayer

Interview: Stefan Bayer & Adrian Sailer (Gefilmt mit Sony a7s)

 

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