Summer Breeze 2014 Festivalbericht

Hinweis: Bilder der Bands vom Festival gibt es hier!

Mitte August! Was sagt das jedem Metal Fan? Natürlich das wieder das Summer Breeze Open Air in der Nähe von Dinkelsbühl eröffnet wird. Wir von Tribe-Online haben es uns natürlich nicht nehmen lassen hautnah für euch dabei zu sein und berichten zu können. Entweder denen die nicht an Festival teilnehmen konnten, oder denen die nochmal die Ereignisse Revue passieren lassen wollen.
Los ging die Reise  um 2:30 Uhr  in der früh am Mittwoch, so dachten wir dem Anreisestau entgehen zu können. Nach ca. zwei Stunden intensiver Begutachtung des Straßenrandes und der Stoßstange des Vordermannes, waren wir dann tatsächlich auf dem Festivalgelände angelangt. Die Zelte wurden aufgeschlagen, das Bier geöffnet und der alles andere als vielversprechende Himmel genau betrachtet. Kurze Zeit später war es dann leider so weit und der Regen legte los. Anscheinend wollte er das Summer Breeze auch unbedingt beehren, denn das Wetter war ( bis auf dem Abreisetag natürlich – was auch sonst ) sehr durchwachsen und kalt. Aber wer lässt sich schon von ein bisschen regen abschrecken? Bestimmt nicht die Blaskapelle von Illenschwang die, wie jedes Jahr, das Summer Breeze offiziell eröffnet.
Main und Pain Stage blieben am Mittwoch noch geschlossen, aber dafür wurde den ca. 30.000 Festivalbesuchern im Partyzelt bzw. auf der Camel Stage schon mal ordentlich eingeheizt.
Am Donnerstag ging „Aborted“ als erste Band auf die Bühne und weckte sozusagen das Festival. Ansonsten gab sich das Wetter gewohnt wechselhaft und sorgte bei dem Ein oder Andern für nasse Schuhe, Kleider oder auch Zelte.

An diesem Tag hatten wir auch noch ein wirklich sehr amüsantes Interview mit den beiden Sängern von „Eskimo Callboy“, Kevin und Suhsi (Das Interview folgt in Kürze). Die Headliner des abends waren „Children of Bodom“, die eine wirklich gelungene Show ablieferten.

Festival Impressionen 


Obwohl das Summer Breeze ein Metal Festival ist, so zeichnet es sich doch jedes Jahr aufs neue, durch eine sehr ausgewogene Mischung aus Rock, Metal und Gothic Bands aus. Und so eröffneten am Freitag Stahlmann, eine Band der „Neuen Deutschen Härte“, pünktlich um 12:00 Uhr den Konzerttag. Wo wir schon bei „ausgewogene Mischung“ sind… Beim Auftritt von J.B.O wähnte man sich tatsächlich für kurze Zeit auf dem Holi-Color Festival. Zum Abschluss des Liedes „Ein Fest“ flogen nämlich hunderte von Farbbeuteln durch die Gegend und färbten, die sonst eher schwarz angezogene Metalgemeinde, rosa. Das hat wirklich Spaß gemacht! Die Ehre des Headliners galt an diesem Tag „Machine Head“, jenen alteingesessenen Metallern, die schon vor Jahrzehnten ihre Fans zu wahren Begeisterungsstürmen riefen.

Samstag, letzter Festivaltag. Dabei hat es doch grade erst begonnen möchte man denken. Grund genug für uns einmal nach Dinkelsbühl zu fahren und die wirklich sehenswerte Umgebung zu erkunden . Vor allem die Altstadt ist sehr schön und unglaublich liebevoll gestaltet. Wir meinen definitiv beim nächsten Besuch ein paar Stündchen für den Besuch einplanen, denn wozu gibt es den kostenlosen Shuttlebus? Auch das kulinarische kommt hier nicht zu kurz, und wer zwischen Asiafood, Burger, Döner, Burrito, Barbarenspieß und all den anderen Fressbuden auf dem Breeze mal gut essen will, der ist hier genau richtig aufgehoben ( Die Gaststätte „Eisener Krug“ ist sehr zu empfehlen ;-)).
Natürlich war auch musikalisch wieder Einiges geboten. So unter anderem der Auftritt von Tarja Turunen, die uns freundlicherweise einen Fotopass zur Verfügung stellte, damit wir euch auch Bilder dieses tollen Auftritts liefern können. Schon bald danach kamen die „alten Hasen“ von „in Extremo“ auf die Bühne, um eine wie immer grandiose Show zu liefern, in der einem wieder vor Augen geführt wird, dass das Mittelalter wohl doch noch nicht vorbei ist.
Dritter und letzter Headliner des Summer Breeze 2014 waren „Heaven Shall Burn“ die zum Quasiabschluss nochmal richtig Gas gaben und das Publikum so richtig in Stimmung brachten.
An dieser Stelle möchten wir auch ein großes Lob an die Veranstalter des Summer Breeze richten, denn das Festival ist wie immer ausgezeichnet organisiert und es mangelt an nichts. Wirklich großartig!

Somit bleibt mir nur noch zu sagen: Bis nächstes Jahr. Dann hoffentlich wieder mit strahlendem Sonnenschein.

Bilder der Bands vom Festival gibt es hier!

 

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2 Kommentare

  1. En paar Fehler hab ich dann doch gefunden:
    "Ansonsten gab sich das Wetter gewohnt Wechselhaft" (wechselhaft = Adjektiv)
    "sorgte bei dem ein oder andern" ("ein" und "andern" sind hier Substantive = Ein, Anderen)
    "Holy-Color" (Wird Holi geschrieben)
    "Maschine Head“ (Zumindest der Bandname sollte richtig sein… Machine Head)
    "ein paar Stündchen für den Besuchen einplanen" (Ich glaub "Besuch" ist gemeint)
    "musikalisch wieder einiges geboten" (Einiges = substantiviert)
    "Fotospass" (Ist damit wirklich ein FotoSpaß gemeint? Oder eher ein Fotopass?)
    "wieder vor Augen geführt wird das das Mittelalter" (…wird, dass das; Eigentlich ein Anfängerfehler ;) )

    Gab noch den ein oder anderen Zeichensetzungsfehler, aber was solls ;) Ansonsten en schöner Bericht.

    PS: Über "denn das Festival ist wie immer ausgezeichnet organisiert" lässt sich streiten; Wir und einige andere Kolonnen wurden auseinander gerissen und mussten in 2 Gruppen zelten, da es nicht mehr genügend Kollonenschilder an der Schleuse gab und wir nicht auf den K-Parkplatz durften. Natürlich gabs auch keine Möglichkeit für eine der beiden Kolonnenhälften zur Anderen zu fahren oder einen komplett neuen Platz zugewiesen zu bekommen.

  2. Danke für das aufmerksame Lesen. Da hat der Kollege wohl etwas geschlafen und leider habe ich den Text nur überflogen, sonst wäre mir das wohl aufgefallen -.-. Wegen der Zeichensetzung muss ich nochmals schauen ( ist ja schon recht spät :D)

    Zu deinem „PS“ Zusatz: Wir sind schon seit 2007 dabei und hatten bis jetzt noch nie Probleme (ca 15-20 Personen pro Jahr). Und nein, wir waren nicht auf dem VIP Camping ;)
    Aber leider gibt es immer welche die bei so etwas Pech haben. Meines Wissens ist dieses Kollonenschild auch erst seit diesem Jahr dabei, oder irre ich mich da?

    Gruß
    Adrian

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