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Unantastbar – Wellenbrecher Tour z7 | 21.10.2021

Am Donnerstag stand die Konzertfabrik z7 unter dem Zeichen der Südtiroler Punk-Rocker von Unantastbar. Eine Location, die in erster Linie für Heavy-Metal Musik bekannt ist, erklang so in typischen Deutschrock-Klängen.

Die Stimmung

Was soll man sagen. Die Leute waren “heiß”. Trotz der nur ca. zur Hälfte gefüllten Halle merkte man die gute Stimmung der Leute. Nachdem die eigentliche Wellenbrecher-Tour mehrmals verschoben werden musste und auch das gleichnamige Album für viele Live quasi ungehört war, waren viele Fans Feuer und Flamme diese Songs endlich das erste Mal hören zu dürfen. 

Durch die Kontrolle im Eingangsbereich konnte das Konzert wie vor Corona-Zeiten auch ohne Masken und Mindestabstand durchgeführt werden. Dies brachte trotz 3G-Regelung irgendwie das Gefühl von Normalität zurück. So konnten die Fans wie gewohnt mitsingen, sich in die Arme nehmen, pogen, oder einfach ihr Getränk genießen. Wenn man also das lästige Warten und Kontrollieren am Anfang ausklammert, eine sehr angenehme Stimmung.

Die Vorband

Um kurz nach 20:00 Uhr betraten die  Düsseldorfer Jungs von Ochmoneks die Bühne. Mit ihrem Punk-Rock-Sound der teilweise aber auch Schlager-Elemente enthält, eröffneten diese den Konzertabend gekonnt.

Auch wenn nicht alle Unantastbar-Fans die Vorband auf dem Schirm hatten, schafften diese es dennoch, die Stimmung zu lockern. Wie die Band sich selber beschreibt, spielen diese Musik in Dur. Also eine recht positiven Musik, welche um Freundschaft, gute Laune und den Genus von Gerstensaft handelt. 

Hierbei präsentierten die Jungs einige Songs Ihrer neuen Platte “Gegenwind”, die Anfang Oktober veröffentlicht wurde.

Die Headliner – Unantastbar

Ab ca 21:15 Uhr standen dann alle Lichter auf Giftgrün und Sänger Joggl und Band betraten die Bühne mit ihrer ersten Single-Auskopplung “Wir sind die Stimme” der Wellenbrecher Platte und brachen damit sofort das Eis zwischen Band und Publikum. 

Die Band schaffte es direkt ab der ersten Minute die Zuschauer in Ihren Bann zu ziehen und knallten anschießend mit “Ihr könnt mich alle Mal” das nächste Brett hinaus. 

Auch wenn die Band altbekannte Hits wie “Aus dem Nebel”, “Gerader Weg”,  “Es kommt die Zeit” oder “Das Stadion brennt” zum besten gab, standen die Songs von Wellenbrecher ganz klar im Fokus. So wurden sehr viele Songs dieses Albums zum besten gegeben. Man merkte ganz klar, dass die Band ein starkes Verlangen hatte endlich diese Songs live zu präsentieren.

Auch der Sound war fast perfekt. Ein sehr breiter Sound, der absolut klar war und ordentlich (aber dennoch angenehm) in den Tiefen geballert hat. Lediglich die etwas zu stark eingestellten Background-Vocals haben etwas Abzug in der B-Note bekommen.

Gänsehaut gab es dann noch am Ende bei “Fackeln im Sturm” wo Gitarrist Heiss und Sänger Joggl das Publikum nochmals animierten ein letztes Mal mitzusingen und die Feuerzeuge zu zünden. So schaffte es die Ballade einen würdigen Abschluss des Abends zu schaffen.

Über den Autor des Beitrags

Adrian

Adrian

Macht mit viel Leidenschaft Fotos von Konzerten und hört am liebsten deutschsprachige Musik.

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