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Der W – V“ erscheint am 27. Mai

Lange, viel zu lange hat es gedauert, aber es ist eben auch viel passiert im Leben von Stephan Weidner. Manches glorreich, nicht alles war gut, aber das meiste war sehr intensiv. Die 12 Tracks von „V“ sind der Nachhall einer lauten jüngeren Vergangenheit. Gefühle sind größer als Krisen. DER W haben sie zu Musik gemacht. Aus dem Klang eines Lebens wird der Soundtrack für ein neues, besseres.

Für Weidner folgten auf den Vorgänger „IV“ von 2016 zwei Nummer-1-Alben mit den Böhsen Onkelz und Konzerte in den größten Arenen des Landes vor Hunderttausenden von Zuschauern. Irgendwann nach musikalisch und persönlich intensiven Jahren steht plötzlich alles still und die Dinge ändern sich – für alle. Zeitfenster schließen sich, während sich Türen öffnen und sich neue Ideen einnisten. So kommt vieles anders, als es geplant und erhofft war. Am Ende aber wird es gut für DER W und „V“.

Der W - DOG - 10

Es sind seit jeher Weidners Lieblingsthemen: Der Ausbruch aus dem Schatten in die bessere Welt und das stetige erweitern des Bewusstseins. Aus eigener Kraft für die eigene Vision. Dass das nicht immer gut geht, ist auf „V“ ebenso nachzuhören. Es ist manchmal ein Kampf, meistens mit sich selbst. DER W vertont die Schlacht im Inneren mal brachial, mal reduziert.

In eine Schublade will sich Weidner mit „V“ nicht stecken lassen. Mit „Kosmogenesis“ steht eine sechsminütige Liebeserklärung auf dem Album, die beinahe opulent daher kommt. Eine Hymne an das Universum, die Menschen, die eigene Tochter und vor allem an die Liebe. Ohne die gibt es nichts.

Zum Glück ist die Zukunft nicht in Stein gemeißelt. Es wird immer den freien Willen geben – und zugleich auch etwas Geheimnisvolles im Leben. „V“ ist die logische Konsequenz und sie steht für mehr als schlicht das fünfte Studioalbum von DER W seit 2008. In der Zahlenmystik steht die Fünf für Loyalität, Freiheit und die Möglichkeit, Veränderungen herbeizuführen. Alles steht im Geiste der „V“. Bisweilen knüpft das Album an das düstere, aber ungeheuer erfolgreiche Debüt „Schneller, höher, Weidner“ an. Aber am Ende scheint auf „V“ ein helles Licht. Aufbruch, kein Zusammenbruch. „V“ will ab dem 27. Mai heilen, befreien und stärken.

DER W – Tour 2022

02.11.2022 Magdeburg / AMO
03.11.2022 Berlin / Astra
04.11.2022 Nürnberg / Hirsch
05.11.2022 Stuttgart / LKA Longhorn
07.11.2022 Bochum / Matrix
08.11.2022 Bremen / Aladin
09.11.2022 Osnabrück / Rosenhof
10.11.2022 Frankfurt / Das Bett (Ausverkauft!)
12.11.2022 Hannover / Capitol
14.11.2022 Dresden / Alter Schlachthof
15.11.2022 Leipzig / Haus Auensee
16.11.2022 Köln / Essigfabrik
17.11.2022 Obertraubling / Eventhall Airport

Über den Autor des Beitrags

Adrian

Adrian

Macht mit viel Leidenschaft Fotos von Konzerten und hört am liebsten deutschsprachige Musik.

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