Black Moon Circle – Andromeda

Die norwegische Band Black Moon Circle aus Trondheim entstand aus der Punkrock-Combo The Reilly Express. Die Brüder Øyvin (Gesang, Bass) und Vermund Engan (Gitarre) gründeten die Band 2012 zusammen mit dem Schlagzeuger Per Andreas Gulbrandsen. Nach dem ersten, nach der Band benannten Minialbum „Black Moon Circle“ lässt das Trio mit „Andromeda“ ein neues Album auf die Fans los.

Dem Label „Spacerock“ wird man voll und ganz gerecht: 50 Minuten Spielzeit, 5 Songs. Also durchschnittlich zehn Minuten, das lässt Platz, um sich kompositorisch auszubreiten. Tatsächlich startet das Album mit „The Machine On The Hill“, einem gut 9-minütigen Song, mit eingängigen Melodien, die an die Punkrocker-Vergangenheit erinnern, aber auch exzessiven Gitarren-Feedback und Effektorgien. Nicht minder eingängig und mit 6einhalb Minuten soger recht kompakt donnert „Jack’s Cold Sweat“ daher, mit etwas Bluesrock und Grunge der Marke Alice In Chains. „Supernova“ bremst dann komplett herunter, gleicht einem kühlen Weltraumspaziergang, pulsierender Bass; in gediegenem Tempo schleppt sich der Song vorüber. Zunächst weitgehend akustisch wächst sich „Dragon“ zu einem wahren, lärmenden Gitarrengewitter aus. Titelstück „Andromeda“ ist mit seinen 15 Minuten der Platzhirsch, auch hier lässt man einen im Grunde eingängigen und simpel angelegten Song regelrecht explodieren.

Beeindruckend, was das Trio mit Gesang, Gitarre, Bass, Schleugzeug und zahllosen Effekten für einen Sound auffährt. Innerhalb eines Tages wurde „Andromeda“ eingespielt. Die Bezeichnung Spacerock sollte in diesem Fall nicht abschrecken, aufgeschlossene Fans des Indie-, Blues- und Stonerrock kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.Viele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

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blackmooncircle
Black Moon Circle
Andromeda
(Stickman Records)

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Chris

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