Black Sabbath – 13

Lange mussten die Fans darauf warten, aber sie haben es tatsächlich getan: die Herren Osbourne, Iommi und Butler sind noch einmal zusammen ins Studio gegangen und haben ein Album aufgenommen (Gründungsmitglied und Schlagzeuger Bill Ward hatte keine Lust mehr, die Trommelstöcke zu schwingen). Ohne Tommy Clufetos, der seit den letztjährigen Konzerten hinter der Schiessbude sitzt, aber dafür mit Brad Wilk (der aus terminlichen Gründen nicht mit auf Tour gehen kann) an den Drums, ist ein von Kult-Produzent Rick Rubin produziertes Werk entstanden, das definitiv mächtig nach Black Sabbath klingt. Zu unverkennbar sind einfach Ozzys Stimme, das Sechssaiten-Spiel von Tony Iommi und der Bass von Geezer Butler.

Klassiker wie „War Pigs“, „Iron Man“ oder „Paranoid“ sucht man auf 13 eher vergebens, was aber auch zuviel erwartet gewesen wäre. Mit dem catchy Hit „Live Forever“ findet sich nur eine einzige Nummer, die die Marke von 5 Minuten an Laufzeit unterschreitet, dafür beweist ein Song wie „End Of The Beginning“, dass auch weitaus längere Stücke kaum langweilig werden, wenn sie von so begnadeten Musikern gespielt werden. „Damaged Soul“ ist am Ende wohl etwas langatmig, und „God Is Dead“ entfaltet seine Pracht erst in den letzten 100 Sekunden, aber alles in allem ist 13 wirklich gelungen, und die Gentlemen haben hiermit gezeigt, dass sie sich noch immer von niemandem den Rang ablaufen lassen wollen.Viele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

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P_Guitars_Finish_114
Black Sabbath
13
(Mercury/Universal)

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