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Boy Hits Car – All That Led Us Here

Von der Urbesetzung der 1993 gegründeten, kalifornischen Rockband Boy Hits Car ist heute nur noch Sänger und Gitarrist Cregg Rondell übriggeblieben. Musikalisch entwickelte sich die Band zu dem, was sich damals Alternative-Rock und später New Metal nennen sollte. Auf Tour war man unter anderem mit System Of A Down, Papa Roach oder auch Incubus, und damit wäre auch der Stil der Band aus Los Angeles beschrieben, kann man den Sound von Boy Hits Car durchaus mit Zutaten aus gennanten Bands in veränderlichen Gewichtsanteilen beschreiben: Ein bißchen Alternative, ein bißchen Rap-Rock und etwas Exotik.

2014 gibt es Boy Hits Car immer noch, auch wenn New Metal der Nuller Jahre ähnlich wie der Crossover der 90er nur noch eine verblassende Erinnerung sind und Sänger Rondell auf der Bühne den lebensmüden Kampfakrobaten gibt. „All That Led Us Here“ heißt das neue Album. Satte Melodien treffen auf die akustische 12-Saiter, donnernde E-Gitarrenriffs und Einiges an Rummswumms. „Anxious But Gradual Rhythms“ groovt recht clubtauglich, wie man sich das von Boy Hits Car erwartet. Mit exotischem Beiwerk wie Tribal Drums und Sitar bekommt „Quiet Storm“ etwas World-Music-Touch. „Ocean Equation“ ist eine wuchtige Powerballade.

„All That Led Us Here“ kommt mit einer druckvollen, aber auch recht poppigen Produktion daher. Musikalisch sind Boy Hits Car mit ihrem „Lovecore“, wie etwa die Kollegen von Papa Roch, aber am seichten Ende des Alternative-Rocks angekommen.

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Über den Autor des Beitrags

Chris

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