Clutch – Psychic Warfare

Nach unzähligen Veröffentlichungen – darunter einige Live-Alben, EPs und Singles – hauen Clutch ihr elftes Studioalbum Psychic Warfare raus. Irgendwie haben die Jungs aus Germantown in Maryland ja etwas Besonderes. Wohl vor allem deshalb, weil sie nirgends so richtig reinpassen. Der Versuch, dem Sound und dem Stil der Band einen Namen zu geben scheint bei vielen Musikjournalisten der Suche nach dem Heiligen Gral zu gleichen. Auch wurden im Laufe der Zeit die Labels gewechselt wie Unterwäsche, bis man letztendlich das eigene Label Weathermaker Music gründete.

Wie schon gesagt, der Stil an sich ist recht eigen, aber grundsolide. Irgendwas zwischen Hardrock und Blues und darüber hinaus. Und er zieht sich konsequent durch das gesamte Album, ohne dabei eintönig oder langweilig zu werden. Die Gitarrenriffs und Arrangements sind genauso abgefahren wie die Lyrics, deren Bedeutung den Bandmitgliedern oft verborgen bleiben (angeblich ergeht es Sänger Neil Fallon in dieser Hinsich manchmal keineswegs besser).

Grundsätzlich ist Psychic Warfare eine solide Sache. Wer auf kräftigen Rock’n’Roll steht, macht mit dieser Platte sicher nichts falsch.Viele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

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Clutch_Psychic Warfare_Cover
Clutch
Psychic Warfare
(Weathermaker Music)

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