Demotional – State: In Denial

Denial (The Nile) is more than a river in Africa – besagt eine englische Redewendung. Natürlich geht es bei dem Album-Namen um Emotionen, wir haben wohl also eine (weitere) Emo-Kapelle vor uns.

Was die Schweden da aus denn Boxen jagen, was aber zu gefallen. Die Melodien sind gelungen, klingen fast ein bisschen poppig. Dem stehen vor allem recht brutalen Riffs gegenüber. Beide Elemente werden dann quasi von den Keys gebunden. Dazu kommen richtig gelungene Breakdowns und ein der schon fast obligatorische Wechsel von cleanem Gesang und Shouts.

Was Demontional von der Masse der Emo Kombos abhebt ist zum einen das Gesamtkonzept, die Jungs treten gerne mit Sonnenbrillen und Anzügen auf und scheinen einen ordentlichen Haarschnitt zu schätzen und eben die gekonnte Mischung als sehr eingänglichen Melodien und einem ordentlichen Schuss gesunder Härte.

So ist „State: In Denial“ vor allem ein kurzweiliges Album, mit Schnell-Im-Ohr-Melodien, das sich geschmeidig hört, allerdings eben auch ohne die wirklichen Hochflieger die einen das Album in Erinnerung behalten lassen. Gut gemachter Easy-Listening Emo-Core – eingängig, hart und doch irgendwann wieder vergessen…

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Über das besprochene Medium

in Denail
Demontional
State: In Denial
(Dead End Exit Records)

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Hody

Gründungsmitglied von Tribe Online, ehemaliger DJ. Mag Groove und Melodie, Hardcore und Female Fronted Metal, mal ein bisschen Rap oder Industrial, Sportspiele und RPGs - bastelt gerne an PCs

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