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Fear Factory – The Industrialist

Wenn man bei den Kaliforniern Fear Factory nicht gerade Prozesse um die Namensrechte mit ehemaligen Mitgliedern führt macht man mitunter auch Musik in der verbleibenden Besetzung Burton C. Bell (Gesang), Dino Cazares (Gitarre) sowie den neuen Musikern Matt de Vries (Bass) und Mike Heller (Live-Drums). Es bleibt zu hoffen, dass uns weitere Peinlichkeiten wie etwa bei Sepultura erspart bleiben. Fear Factory haben zwei Alben gebraucht, um zu dem Sound zu finden, den man heute mit dem Namen identifiziert. Die Hits gabs zu den Alben in veränderlichen Gewichtsanteilen, vom New Metal Clubhit „Linchpin“ über das umarrangierte „Unvisible Wounds“ für den Resident Evil Soundtrack bis hin zu Coverversionen wie „Cars“ (Gary Numan), „Millenium“ (Killing Joke) und „I Will Follow“ (U2), „The Industrialist“ ist ein klassisches Fear Factory Album mit der bekannten Mensch-Maschine-Thematik. Musikalisch weiß man wieder, aggressive Vocals und gesungene Refrains zu kombinieren. Allerdings geschieht dies hier nun wieder kompromissloser, ohne auf Radioeinsätze oder neue Käuferschichten zu zielen. Maschinenlärm, synthetische Drums und Thrash-Gitarren machen „The Industrialist“ zu einem fetten Industrial-Metal-Bastard. Die Produktion von Rhys Fulber tut ihr Übriges. Stagnation hin oder her, so kennt man Fear Factory und für diesen Sound schätzt man sie auch.

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Über das besprochene Medium

fearfactory
Fear Factory
The Industrialist
(AFM Records / Soulfood)

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Chris

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