Gallows – Dto.

Die großen Zeiten für Hardcore und Punk waren in den 90ern. Seither ist die Szene sehr übersichtlich geworden. Umso beeindruckender, dass die aus dem englischen Watford stammenden Gallows in ihrem Heimatland bereits Charterfolge feiern konnten, was wohl auch am Song „In the Belly of a Shark“ vom Debut „Orchestra of Wolves“ lag, das auf dem Playstation-Spiel Guitar Hero III: Legends of Rock erschien. Mit dem zweiten Album „Grey Britain“ im Gepäck spielte man die komplette Vans Warped Tour 2009 mit. Dieser Tage erscheint das dritte, schlicht mit „Gallows“ betitelte Album. Im Vorfeld gab es einige Irrungen und Wirrungen, so stieg Frontmann Frank Carter – er kann sich jetzt Vollzeit um sein Projekt True Love kümmern – aufgrund unüberbrückbarer musikalischer Differenzen bei den Aufnahmen des neuen Albums aus und wurde durch Wade MacNeil (Alexis On Fire) ersetzt.

„Victim Culture“ ballert gleich nach einem kurzen Intro mit einem Oldschool-Brett NY-Style los. Pure Härte, aber auch Melodie machen den Sound auf „Gallow“ aus, Tracks wie „Everybody Loves You When You´re Dead“ oder „Outsider Art“ zeigen Gallows von der punkigen Seite. Sind die Songs trotz allem recht einfach gehalten, blitzt doch auch Finesse und Spielwitz auf – man ist Musiker und zeigt es – so konnte man sich das eine oder andere Gitarrensolo nicht verkneifen, auch der Bass drängt sich manchmal in den Vordergrund was die Sache aber auch runder macht. Das grandios moshende „Cross Of Lorraine“ setzt den Schlusspunkt. Besagtes Wechselspiel aus Härte und Medlodie und die Kombination aus beidem macht das Album spannend.

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gallows
Gallows
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(Venn Records / PIAS)

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