Hämatom – Maskenball

Hämatom feiern mit ihrem neuesten Werk „Maskenball“ nicht nur eine neue Veröffentlichung sondern Blicken mit diesem Werk auf 15 Jahre Bandgeschichte zurück.

Ein Grund zu feiern, wenn man auf die Erfolge der letzten Jahre schaut. Man kann zu Recht behaupten, dass Hämatom mit ihrem „Freak“-Style mittlerweile zu den „Größen“ der Neuen Deutschen Härte zählen. Umso höher sind natürlich die Erwartungen an die neuen Songs.

Um es kurz zu fassen: Die Erwartungen wurden leider keinesfalls erfüllt. Maskenball, so muss ich es leider sagen, überzeugt in keiner Weise. Das Album besteht größtenteils aus Cover-Versionen bekannter deutscher und internationaler Künstler sowie neuen Versionen bereits bekannter Hämatom Stücke.

Es ist dennoch erstaunlich, dass sich Musiker für ein Feature, wie Blind Guardian Frontmann Hansi Kürsch oder Alexx von Eisbrecher, für Cover-Nummern überreden lassen haben, die man schlicht und einfach nicht covern sollte. Bestes Beispiel ist das Queen Cover.
Aber auch Westernhagen mit „Freiheit“ ist ein Beispiel, dass Frontmann Nord’s Gesang nicht für Stimmlangen „außerhalb des Hämatom Kosmos“ gemacht ist.

Auch die wenigen neues Stücken wie „Anti Alles“ sind zwar durchweg O.K., haben aber ihre Power und „Aggressivität“ im Vergleich zu alten Hämatom-Brettern verloren.

Einzige Lichtblicke auf dem Werk sind „Alte Liebe rostet nicht“ mit In Extremo Frontmann Micha und der Opener „Wir sind keine Band“

Leider überzeugt das Werk keinesfalls. Und ja, eigentlich habe auch ich mich darauf gefreut. Doch dieses Album wird lieber verdrängt. Man kann der Band mit diesem eher unkreativen Werk sicherlich kein Kommerz vorwerfen, vielmehr ist Maskenball leider schlicht und einfach ein Griff ins KloViele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

Über das besprochene Medium

Hämatom
Maskenball
(Columbia)

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