J.B.O. – Nur Die Besten Werden Alt

Die Spaß-Metaler von J.B.O gehen in die zehnte Runde! Aber das ist nicht das einzige Jubiläum das die Fränkischen Jungs feiern, denn gleichzeitig besteht die Band, die wirklich alles auf die Schippe nimmt, was ihr so vor die Flinte läuft, nun seit 25 Jahren. Respekt!

Nach den zugegebenermaßen eher mäßigen Scheiben der letzten Zeit waren die Erwartungen im Vorfeld nicht sonderlich hoch, doch so kann man sich täuschen! Nachdem wir live bereits einen Vorgeschmack des Albums auf dem Summer Breeze ( Den Bericht findet ihr hier) genießen durften, gibt’s nun den Rest auf CD. Seit dem 15. August ist die Platte erhältlich und diesmal muss man wirklich den Hut vor den vier Jungs ziehen.

Man könnte fast von einer Rückbesinnung auf alte J.B.O-Ideale sprechen, denn sie haben es geschafft von den seichten Scheiben wegzukommen und sich wieder auf das zu konzentrieren, was sie groß gemacht hat: Einfach nur super witzig zu sein und wirklich sehr eingängige Texte zu schreiben.

Schon den Opener der CD „Vier Finger für ein Halleluja“ ist ein tolles Beispiel dafür und hat totales Mitgrölpotenzial, wie sich bereits auf dem Summer Breeze gezeigt hat. Auch „death is death“, das eine Parodie auf „live is live“ ist, knüpft an alte Zeiten an.

Natürlich dürfen auch die kurzen, gesprochenen „Zwischenlieder“ nicht fehlen, hier sind eine paar echte Zwerchfellkiller dabei.

Die originellsten J.B.O-Lieder auf „Nur Die Besten Werden Alt“ sind für mich definitiv „Sakradi, mei Sack is hi“ und „Was würde Jesus tun“. Hier kann man einfach kaum an sich halten, denn die Lieder platzen förmlich vor Humor und eingängigen Sounds.

Somit bleibt mir nur zu sagen, dass Nur Die Besten Werden Alt auch ein J.B.O-Album der ersten Stunde sein könnte. Denn wer seit 25. Jahren Musik macht, kann wirklich von sich behaupten, dass nur die Besten alt werden.Viele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

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J.B.O.
Nur Die Besten Werden Alt
(Afm Records (Soulfood))

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