Madsen – Kompass

Leck, fängt das Album gut an!

Es gibt ja durchaus einige Bands die es nicht schaffen ihren guten und knackigen Livesound auf ein Album zu bannen, nicht so Madsen. Schließt man die Augen während man „Sirenen“ hört, so könnte man auch mitten unter tausenden Leuten auf dem Highfield-Festival stehen. Dazu gesellt sich auch noch ein intelligenter Text mit aktuellem Hintergrund. Top!

Die folgenden Songs „Leichter“, „Küss Mich“ und „Kompass“ sind zwar solide, erreichen aber nicht so ganz das Level, welches das erste Lied des Albums verspricht.

Doch dann kommt „Ich bin korrupt“ und sofort hat man für den Rest des Tages einen Ohrwurm der sich gewaschen hat.

Nach dem eher ruhigeren Lied „Unerreichbar“ kommt der nächste Song mit viel Potential zum Vorschein. „Graue Welt“ legt wieder an Geschwindigkeit zu, ohne dabei überhastet zu wirken und geht einem schnell ins Ohr.

Auch der nächste Titel „Nochmal“ schlägt in dieselbe Kerbe und wieder mal kann man sehen, dass deutschsprachige Musik einen ganz besonderen Zauber hat.

Doch Madsen sind keine Band die auf die Erfolgswelle des deutschsprachigen Genres aufspringen, denn schon in Ihren frühen Jahren waren ihre Texte fast ausschließlich in deutsch verfasst.

Mit „Über die Berge“ und „Leuchtturm“ schließt das Album mit zwei langsamen Nummern, die aber trotzdem ihre rockigen Elemente besitzen.

Fazit: „Kompass“ ist ein gelungenes Album der drei Madsen Brüder und Nico Maurer. Wir hoffen auf mehr von euch.Viele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

Über das besprochene Medium

madsen-tribe-cover
Madsen
Kompass
(Four Music (Sony Music))

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