Stone Diamond – Phoenix

Für Rockmusik braucht es 3 Leute. Einen der singt und Gitarre spielt, einen Bassisten und einen Schlagzeuger. Im Fall der Kölner Formation Stone Diamond teilen sich Gitarrist Marc und Bassist Cy den Gesangspart. Zusammen mit Drummer Pete fabriziert das Trio eingängigen und schnörkellosen Rock. Zwar spart man nicht mit Stimm- und Gitarreneffekten, das Songwriting erinnert aber sehr an den klassischen, amerikanisch geprägten Rocksound. Dies ist der Band so auch bewusst, mit der Thematik setzt man sich im Song „Dreams Need Loudspeakers“ auseinander.

Während „2manylovesongs“ energisch treibend eröffnet, hat „She“ schon etwas von einer 60er Rock And Roll-Ballade. Bluesrock gibt es mit „Beirut“. „Savages Of Love“ dann wieder ganz klassisch. „Ashtray“ und „Breakup“ sind zwei recht unterschiedliche Powerballaden. „Titanic“ ist ein ausladender, psychedelischer Song, der mit Gitarrensoli und Feedback zum Ende hin gekonnt noch mal eine neue Duftmarke setzt.

Mit der Vokabel „solide“ beschreibt man eigentlich Platten, die nichts Besonderes bieten. Das wäre im Falle von „Phoenix“ aber etwas ungerecht. Hier ist eher der Sound sehr solide, im Sinne von massiven Riffs und recht einfach gestrickten, aber wirkungsvollen Songs, die zur sehr modernen Produktion in interessantem Kontrast stehen.

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Über das besprochene Medium

stonediamond
Stone Diamond
Phoenix
(Motor Music / edel)

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Chris

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