Thy Art Is Murder – Dear Desolation

Am 18. August 2017 erschien das vierte Studioalbum der australischen Deathcore-Band  Thy Art Is Murder. Ende 2015, nach dem Ausstieg von CJ McMahon und der unklaren finanziellen Situation der Band, sah es danach aus, als ob die Tage der Band gezählt waren. Es ist anzunehmen, dass die Rückkehr von CJ  der Auslöser für eine Wiedervereinigung der Band war. Nach ein paar Monaten in Isolation präsentierte die Band schlussendlich ihr neues Album “Dear Desolation”, das sich nahtlos in das Gesamtwerk der Band einreiht.

“Dear Desolation” lebt von seinen mächtigen Breakdowns und McMahons gewaltiger Stimme, aber eine genaue Differenzierung zu den letzten Alben fällt bis auf ein paar Raffinessen schwer. Der gleichnamige Titel des Albums repräsentiert mit seinem melancholischen Text und seiner dunklen Melodie das düstere Setting des Albums. Neben dem vorherrschenden Flow der Band findet man auch immer wieder geschickt platzierte Core-Elemente, wie der Track ”Man Is The Enemy” einschlägig beweist. Mit dem Track “Fire In The Sky” ist es der Band gelungen eine Hymne für die Apokalypse zu schaffen. Der Titel, der das Highlight des Albums bildet, startet mit einem bedrückenden Intro und spitzt sich langsam in einem finalen Breakdown zu.

Wer sich gerne einen brutalen Breakdown um die Ohren hauen lässt und allgemein nicht dem Death-Metal abgeneigt ist, sollte auf jeden Fall in “Dear Desolation” reinhören. Thy Art Is Murder haben nach “Holy War” die Zügel wieder etwas angezogen und heben ihre Brutalität auf ein neues Level.Viele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

Über das besprochene Medium

The Art is Murder
Thy Art Is Murder
Dear Desolation
(Nuclear Blast)

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