The BossHoss – Flames of Fame

Die 2004 in Berlin gegründete Band bringt mit „Flames of Fame“ nun bereits ihr siebtes Album auf den Markt. Vielen wird die Band auch von der Show „The Voice of Germany“ ein Begriff sein. Die beiden Frontmänner Alec Völkel aka „Boss Burns“ und Sascha Vollmer aka „Hoss Power“ waren dort mit ihrem extrem lässigen Cowboy-Outfit als Juroren zu sehen.

Dass die Band nun deutlich bekannter ist als vor ihrem Auftritt bei „The Voice“, schlägt sich auch im neuen Album nieder. Einflüsse aus Country, Rock’n’Roll, Hip-Hop, Rock, Pop, Metal, Blues, Punk und Funk finden sich in ihrer artenreichen Crossover-Rezeptur quer durch die Alben. Mit dem neuen Album „Flames of Fame“ fließt nun deutlich mehr Pop in den Klang der Band ein. Das „Cowboy-Feeling“ ist zwar in Songs wie „Do It“ oder „Bullpower“ immer noch körperlich greifbar, das „Yeehaah-Gefühl“ der vergangenen Alben lassen die anderen Songs jedoch missen.

„God loves cowboys, believe it or not. If you mess with BossHoss you mess with God!“ so lauten die ersten Zeilen im Lied „God Loves Cowboys“, dass diese nicht ganz ernst zu nehmen sind, merkt man wohl schnell. Dennoch ist es ein selbstbewusstes Statement, zu dem die Band nach mehr als 1,5 Millionen verkauften Tonträgern auch allen Grund hat.

Zu „Flames of Fame“ bleibt abschließend zu sagen: Es macht echt Spaß das Album rauf und runter zu hören. Fans der ersten Stunde werden sich zwar erst an die neuen Einflüsse gewöhnen müssen, The Bosshoss war jedoch nie eine Band des Stillstands. Seit ihrer Gründung haben sie sich stetig weiterentwickelt und werden dies wohl auch in Zukunft tun.

 

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The BossHoss
Flames of Fame
(Island (Universal))

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Ein Kommentar

  1. Schade, Schade die Wandlung von TBH. Wenn die so weiter machen, spielen die in 2 Jahren im Musikantenstadl.

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