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The Flying Eyes – Lowlands

Ihren Namen hat die Band aus Baltimore, USA von der Science Fiction Novelle The Flying Eyes von 1962. Gegründet wurde das Quartett 2007. Zu diesem Zeitpunkt ist Sänger und Gitarrist William Kelly gerade mal 18, der Rest der Band, Gitarrist Adam Bufano, Bassist Mac Hewitt und Schlagzeuger Elias Mays Schutzman 19. Nach dem Debut „The Flying Eyes“ (es handelt sich um die Compilation der EPs „Bad Blood“ und „Winter“) 2009 und „Done So Wrong“ 2011, nun das neue Album „Lowlands“.

Mittlerweile Mitte 20 schlagen The Flying Eyes immer noch einen Sound an, der älter klingt als die Bandmitglieder in Jahren sind. Wuchtig, mit brüchigem Gitarrencrunch lässt man die Riffs donnern. Die Schwere der Gitarren wird noch durch eine markante Bassgitarre hervorgehoben. „Rolling Thunder“ ist so ein Beispiel: Die Riffs sind Heavy, zu Beginn schon recht doomig bekommt man die Kurve hin zu einem Midtempo, das dann immer wieder von den crunchigen Riffs heruntergebremst wird. Die dominanten Bassläufe sorgen für einen unglaublich intensiven Sound. Weniger Doom, dafür psychedelisch ausschweifend klingt „Smile“. Ein geradezu hypnotisches Klangdickicht aus Soundscapes, massiven Gitarrenwänden und Feedback. „Alive In Time“ ist eine nachdenkliche Ballade, die mit Akustik-Gitarre beginnt und dann musikalisch immer mehr in die Breite geht.

Der Gesang Kellys ist über die Stücke recht variabel, vom öligen Blues des Openers „Long Gone“, der Rockröhre auf „Rolling Thunder“ bis kühl-distanziert auf „Smile“, besonders beeindruckend ist die Bariton-Stimme auf „Eye Of The Storm“.

Mit „Lowlands“ legen The Flying Eyes ein durchdachtes Album vor, irgendwo zwischen 70s, Heavy-, Stoner-, Doom- und Psychedelic-Rock, das sowohl songtechnisch als auch handwerklich keine Wünsche offen lässt. Alle Achtung, was die Jungspunde da abliefern.Viele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

Über das besprochene Medium

flyingeyes
The Flying Eyes
Lowlands
(Noisolution / Indigo)

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Chris

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