The Peacocks – Flamingo

Das erste Konzert der Winterthurer Band The Peacocks datiert aus dem Jahre 1990. Nach 27 Jahren Bandbestehen – die längste Zeit davon bestritten Sänger und Gitarrist Hasu Langhart und sein Bruder, Bassist Simon Langhart, Schlagzeuger Jürg Luder trommelt mittlerweile aber auch schon 15 Jahre – kann man durchaus von einer Institution sprechen. In der klassischen Rock’N’Roll-Besetzung inklusive Kontrabass entstanden bisher acht Studioalben, diverse EPs, Live- und Best-Of-Zusammenstellungen, auf Tour gings in Europa, USA, Kanada und Japan. Weitgereist, und doch immer wieder auch auf den kleinen Bühnen der hiesigen Konzertkneipen anzutreffen, sehr sympathisch!

‚A Lie And A Cheat‘ eröffnet ‚Flamingo‘ mit Slap Bass Tönen, es quengelt die Orgel, und darauf hat man es sogleich wieder, dieses Punkrock-Feeling, denkt unweigerlich in die späten 70er, an The Clash. ‚You Call That Decoration‘ und Titelsong ‚Flamingo‘ geben noch ein wenig mehr Gas, streifen die raue Schule von Social Distortion. Puristischer geht es bei ‚Don’t Worry About Me‘ und ‚I´ve Had Enough‘ zu, ‚Hooray‘ ist ein Ausflug aufs Land, mit Dem Geist von Joe Strummer auf dem Rücksitz, während ‚Around And Around‘ zum Surf-Trip lädt.

Für das neue Album ‚Flamingo‘ jongliert das Trio wieder mal gekonnt mit den bewährten Zutaten aus Rockabilly, Rock’N’Roll und Punkrock. Mitunter drehen auch Country, Surf und Offbeat eine Runde mit. Verschleißerscheinungen: Fehlanzeige. The Peacocks liefern mit ‚Flamingo‘ ein Hitalbum ab, Cabriomusik für den nahenden Sommer.Viele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

Über das besprochene Medium

thepeacocks
The Peacocks
Flamingo
(Concrete Jungle Records / edel)

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Chris

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