Wanda – Niente

Auf ‚1-2-3-4‘ lassen die Wiener Hallodris nicht ein ‚5-6-7-8‘ folgen, statt einem weiteren ‚Bussi‘ wird auf dem neuen Album ‚Niente‘ ein bisschen mehr erzählt, nachgedacht und auch mal lamentiert: Wanda sind zurück. Dass es anders wird ließ schon die lyrisch-melancholische erste Single ‚0043‘ vermuten, ein ruhiger Song, der ohne Schlagwerk auskommt. Typischer dagegen dann der zweite Vorbote ‚Columbo‘.

Zur hingebungsvoll zelebrierten Lebenslust gesellen sich also neue Gefährten. Nachdenklichere Töne, wie sie in der zweiten Hälfte von ‚Bussi‘ anklangen. Momentaufnahmen aus Jugend und Kindheit, Reflektionen über das Ende derselben. Die Ausdrucksweise abstrakter, auch mal wehmütig und voller Pathos. All das macht ‚Niente‘ zu einem wahren Wechselbad.

Wanda sind eben doch nicht die Spider Murphy Gang Österreichs, ‚Niente‘ nur bedingt zur Beschallung von Bierzelten geeignet. Künstlerisch ein klarer Schritt nach vorn. Spannend bleibt, wer ihn mitgeht. Doch wie weiß Michael Marco Fitzthum? „Und am Ende wirds in Ordnung sein.“ So siehts aus.

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Über das besprochene Medium

Wanda
Niente
(Vertigo Berlin / Universal Music)

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Chris

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