Yeasayer – Fragrant World

Der sprichwörtliche kulturelle Schmelztiegel New York muss einmal mehr als Beispiel für die einmalige Vielfalt der hiesigen Musikszene herhalten. So hat die Wahlheimat der Musiker Chris Keating (Gesang), Anand Wilder (Gitarre) und Ira Wolf Tuton (Bass) auch die Band Yeasayer hervorgebracht. Ursprünglich als Quartett gegründet verließ Schlagzeuger Luke Fasano 2009 noch vor den Aufnahmen zum zweiten Album „Odd Blood“ die Band, um von gleich zwei Drummern ersetzt zu werden. Hierzulande sorgten vor allem die Singles „Ambling Alp“ und die Clubhymne „Madder Red“ vom 2010 erschienen Album „Odd Blood“ für einen regelrechten Hype.

Es ist aber das Ding von Yeasayer nicht, sich auf den schon sicheren Lorbeeren auszuruhen, Neugierde und Ideenreichtum sorgten für einen weiteren, inspirierten Stilmix, der sich „Fragrant World“ nennt. Trip Hop der 90er und 80er Synthies waren eine Facette von „Odd Blood“, auf „Fragrant World“ gesellen sich auch noch Soul und Funk dazu („Longevity“), 80er-Disco „Reagans Skeleton“ trifft auf das chillige „Blue Paper“ oder das experimentell-collagenhafte „No Bones“. Für den Dancefloor haben manche Songs in der Albumfassung vielleicht zu viele Kanten („Folk Hero Shtick“), „Fragrant World“ ist aber gerade deswegen ein abwechslungsreiches Höralbum mit einigen potentiellen Clubhits.

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yeasayer
Yeasayer
Fragrant World
(Mute Records)

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Chris

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