Control

Aus dem finnischen Espoo kommen immer wieder tolle Titel wie Max Payne, Alan Wake, Quantum Brake oder nun Control.

Dahinter verbirgt sich Remedy Entertainment und wer Quantum Break gespielt hat, der wird viel Freude an Control haben.

Der Spieler übernimmt die Rolle von Jesse Faden. Schon das Intro am Anfang des Spiels ist atemberaubend und macht neugierig auf mehr.

Innerhalb der ersten Minuten lernt man dann, dass es Jessie irgendwie zum „Ältesten Haus“ – dem Sitz des Federal Bureau Of Control – gezogen hat.

Wer jetzt an Akte X denkt, liegt nicht so verkehrt, denn tatsächlich beschäftigt sich diese Behörde mit Paranormalem, und davon gibt es im Anschluss reichlich.

Die Welt wird von einer unheimlichen Macht bedroht, dem Zischen, oder „The Hiss“ wie es im Englischen heißt.

Ob der schrullige finnische Hausmeister, den Jessie am Anfang triff, eine Hommage an die finnische Heimat des Entwicklers ist, bleibt dahingestellt. Jedenfalls wird Jessie innerhalb von wenigen Minuten von dessen Assistenten zur neuen Direktorin des FBCs befördert.

In diesem Rahmen lernt der Spieler, dass die Behörde eng mit dem „Board“ zusammenarbeitet, einer weiteren Art von Macht aus der Astralebene.

Auf diesem Zusammenhang ist quasi auch die Skillung des Spiels aufgebaut, denn das Board gibt Jessie immer wieder sogenannte „Objekte der Macht“.

Simple Alltagsobjekte wie eine Diskette oder ein Fernseher verleihen der Protagonisten neue Fähigkeiten, die ihr beim Kampf gegen das Zischen helfen sollen.

Kann Jessie am Anfang nur mit einer sich selbständig veränderten Waffe schießen, verleihen ihr diese Objekte im Laufe des Spiels zum Beispiel die Möglichkeit, Gegenstände quasi telekinetisch hoch zu heben und dann auf Feinde zu schleudern.

Das Ganze erinnert in Teilen etwas an die Gamemechanik von Quantum Break.

Die Faszination an Control ist zum einen die Story — Warum zog es Jessie in das Älteste Haus? In den Zwischensequenzen wird immer wieder auf etwas aus ihrer Vergangenheit angespielt. — zum anderen das Gebäude selbst, dass sich immer aufs Neue verändert und irgendwie zu leben scheint.

Auch macht es unheimlich Spaß einen Schreibtischcontainer oder Gabelstapler auf Gegner zu schleudern.

Control hat für mich alles was ein Game braucht. Der einzige Minuspunkt ist leider die fehlende Schwierigkeitseinstellung.

Leider gibt es keine Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad überhaupt einzustellen, so dass für ungeübte oder Gelegenheitsspieler schnell eine relativ hohe Frustationsschwelle aufgebaut wird.
Es bleibt zu hoffen, dass Remedy das noch nach patched.

Über das besprochene Medium

Control
(Remedy Entertainment / Koch Media)
für Xbox One

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Hody

Gründungsmitglied von Tribe Online, ehemaliger DJ. Mag Groove und Melodie, Hardcore und Female Fronted Metal, mal ein bisschen Rap oder Industrial, Sportspiele und RPGs - bastelt gerne an PCs

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