Saints Row IV

Der Saint-Super-Sprung

Der Saint-Super-Sprung

Stellen wir uns mal vor, wir können haushoch springen, schneller als ein Auto sprinten und selbstverständlich Gegenstände mit unserem Geist bewegen. Das trifft auf euch zu? Dann müsst ihr wohl in der Simulation in „Saints Row IV“ stecken! 
„Saints Row IV“, veröffentlicht im August 2013 von Deep Silver und entwickelt von Volition Inc, ist wohl das verrückteste und definitv eines der lustigsten Spiele das der Autor dieser Zeilen kennt. Selbst im Vergleich mit „Saints Row: The Third“, muss das Spiel sich nicht schämen, es ist definitv ein würdiger Nachfolger für den Kracher von 2011.

Wenn man Saints Row IV spielt, will man die Dubstep-Gun haben!

Die Dubstep-Kanone

Alles fängt an mit einer Mission, die die Brücke schlägt zum Vorgänger. Unser Gegenspieler aus Saints Row: The Third, Cyrus Temple, hat sich mit Terroristen verbündet und plant die USA mit einer Atomrakete in den Abgrund zu schicken. Natürlich können das die Saints mit Hilfe des britischen MI6 in letzter Sekunde verhindern, nicht ohne eine kleine Anspielung an den Film „Armageddon“.
Weil der Boss, also wir, bereit war sich heldenhaft zu opfern, wird er in der darauffolgenden Zeit zum Päsidenten der USA gewählt. Nach dem Intro fängt jetzt das eigentliche Spiel mit einer Pressekonferenz des Präsidenten an. Leider wird die Konferenz mit einer unerwarteten Wendung gesprengt, und das meine ich wörtlich. Die Alienrasse der Zin, unter Führung des Imperators Zinyak, hat die Erde angegriffen und beginnt die intelligentesten und wichtigsten Köpfe der Erde zu entführen. Das können wir natürlich als Draufgänger und Boss der Saints nicht zulassen und stürzen uns sofort in den Kampf gegen die Zin, den wir leider aufgrund unfairer Tricks Zinyaks verlieren und daraufhin selbst entführt werden.

Ein Datenfragment, zum aufleveln der Superkräfte

Eines der Datenfragmente

Als nächstes wachen wir in einer Art Sitcom aus den 70ern auf, wo der Boss sich selbst wundert, was hier los sei. Das Ganze geht einen Moment bis wir Kinzie’s Stimme aus dem Off hören, die uns erklärt was passiert ist. Wir wurden von Zinyak in eine Simulation gesteckt, die unsere größten Ängste beinhaltet. Beim Boss ist das das Fehlen jeglicher Gewalt bzw. Beschimpfungen, eine für ihn riesige Qual. Nachdem wir dennoch ordentlich Radau veranstaltet haben, befreit uns Kinzie aus dieser Simulation und wir kommen bald daraufhin in eine neue, in der das Gros des Spieles sich befidnet.

Diese neue Simulation ist eine andere Version der Stadt Steelport, die wir schon aus „Saints Row: The Third“ kennen. Zinyak hat jegliche Hauptquartiere der Saints zerstört, ihnen jeglichen Besitz weggenommen und überall Lager der Zin-Truppen oder riesige Türme errichtet. Hier kommen wir nun endlich auch in Besitz unserer Superkräfte, die wir immer weiter ausbauen können, indem wir Datenfragmente in der Simulation sammeln. Selbstverständlich, testen wir diese sofort aus und das Unglück nimmt seinen Lauf..

Der Iron Saint

Der Iron Saint

Als großer Fan des 3. Teils der Saints Row-Reihe, habe Ich mich riesig auf „Saints Row IV“ gefreut und wurde nicht enttäuscht. Das Spiel hat immer noch den gleichen Charme wie sein Vorgänger, und hat auch an Witz nichts verloren.
Es gibt, wie zu erwarten war, zig Eastereggs in dem Spiel, zum Beispiel den Mech-Anzug „Iron Saint“ der nicht nur aufgrund des Namens stark an Iron Man erinnert, oder die „kleine Pistole“ die wie die Heuschrecke aus „Men in Black I“ ist, winzig, aber mit enormer Durchschlagskraft.

Sei es die Möglichkeit alle Mitglieder an Bord des Saints-Raumschiffes zu verführen, was natürlich eine Anspielung an die Mass Effect-Reihe ist, oder sind es die einzelnen Minispiele, das Spiel macht einfach Spaß!

Nett ist es auch, dass sie die Minispiele von „Saints Row: The Third“ zwar übernommen haben, sie aber sehr gut in das Setting von „Saints Row IV“ eingebettet haben, wenn man zum Beispiel Viren freisetzen muss, oder Autos stehlen, um Virenschutzprogramme zu deaktivieren. Natürlich gibt es aber auch neue Spiele, für die die Benutzung der Superkräfte von Nöten ist, zum Beispiel eine neue Version von Professor Ghenkis Super Ethical Reallity Climax aus dem 3. Teil der Reihe.
Leider muss man aber auch sagen, dass das Missionsdesign teilweise schwach ist, man muss oft die gleichen Dinge ausführen, was aber vom Spielcharakter selbst auch kommentiert wird: „Warum muss man eigentlich immer genau drei Sachen zerstören?!“ Das macht zwar das Missionsdesign nicht besser, aber um einiges unterhaltsamer!

Man merkt, dass das Spiel mehr auf Spaß setzt, als auf eine ernstzunehmende, packende Story, aber das ist  auch gut so! Von mir bekommt „Saints Row IV“ definitiv eine Empfehlung, das Spiel hat mir wahnsinnig gut gefallen!

Über das besprochene Medium

Saints
Saints Row IV
(Volition Inc. / Deep Silver)
für PC
Preis ca. 45 €

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