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Anneke van Giersbergen, Trillium
Galery, Pratteln 27.10.2013

Jeder hat sie, diese Band auf der fiktiven Liste im Hirn, die man unbedingt einmal live sehen will. Im Falle von The Gathering in der Originalbesetzung wird das wohl nicht mehr klappen. Doch die faszinierende Stimme der Band und mittlerweile auch sehr erfolgreiche Solokünstlerin Anneke van Giersbergen tourte zum Glück anlässlich ihres aktuellen Albums „Drive“ wieder.

Setlist Trillium

Die Setlist von Trillium

Zuerst wollten wir das Konzert in Strasbourg in der La Laiterie besuchen, haben uns dann aber vor allem aus geographischen Gründen für die Galery im Schweizer Pratteln entschieden. Die Musikbar liegt in einem Industriegebiet ganz oben in einem Einkaufszentrum. Dort haben Kollege und Fotograf Gerald und meine Wenigkeit nicht nur ein tolles Konzert gesehen, sondern uns auch vorab mit der hübschen Holländerin unterhalten. Das Interview könnt Ihr hier lesen.

Eigentlich hätte Frau van Giersbergen von Minora supportet werden sollen, die sich wohl aber kurz vor Tourantritt abgemeldet haben. Stattdessen stand als Vorgruppe Trillium auf der Bühne. Wobei Vorgruppe eigentlich nicht zur Qualität der Band passt. Das Projekt der amerikanischen Sängerin Amanda Somerville, die schon u.a. mit Michael Kiske, Epica und weiteren Genregrößen gerockt und aufgenommen hat, legt direkt mit dem Opener ihres Debutalbums (Alloy) los. „Machine Gun“ brachte das überschaubare Publikum direkt auf Betriebstemperatur.

Setlist Anneke - Tribe Online Magazin

Die Setlist von Anneke van Giersbergen

Die Frontfrau gab ihr Bestes und ließ zum Refrain direkt ihr langes blondes Haar rotormäßig kreisen. Es folgten weitere Stücke von Alloy, wie „Mistaken“, „Purge“ und „Utter Descension“, bevor mit „Mayday“, „Point Of Safe Return“, „Carnival“ und „Inner Whore“ Stücke aus dem Soloalbum „Windows“ von Amanda folgten. Den Abschluss bildeten dann „Path Of Least Resistance“ und „Coward“ von Alloy.

Neben der Präsenz von Amanda als Blickfang fiel immer wieder die gute Chemie innerhalb der Band auf. Amanda sprach mit dem Publikum zwischen den Stücken, auch z.B. über den Selbstmord des Keyboarders. Nach der Show stand die Sängerin am Merchandising-Stand noch für Fotos und Autogramme bereit. Das sind die Vorzüge von Konzerten in kleinen Clubs.

Nach einer kurzen Pause folgte dann Anneke van Giersbergen mit ihrer Band. Auch die Holländerin, die mit großer Band angereist war, schaffte direkt mit „You Will Never Change“ einen energetischen Start. Es folgte das Titelstück des gleichnamigen Albums „Drive“ bevor dann der erste von insgesamt zwei The Gathering Tracks mit „Suturnine“ zu hören war.

Danach folgte mit „Treat Me Like A Lady“ ein weiteres Stück von Drive bevor mit „My Boy“ die Band das erste Stück aus dem „Everything Is Changing“-Album brachte. „1000 Miles Away From You“ setzte dies fort.

Dann verließ die Band die Bühne und Anneke intonierte allein („now it’s only you and me!“) mit Akustik-Gitarre „She“ und „My Mother Said“. Danach hatte Anneke die Lacher auf Ihrer Seite als sie erzählte, dass es sie seit dem ersten Akkord im Ohr gejuckt hätte und sie beim singen fast verrückt geworden wäre aber tapfer weitergesungen hat.

Es folgte dann der wieder etwas schnellere Hit „Mental Jungle“, zu dem der Gesang von Hayko Cepkin vom Band abgespielt wurde. Zwischendurch animierte die Sängerin das Publikum zum Mitsingen, und als sie sich danach mit „You are very good singers“ bedankte, kam prompt ein „You too!“ aus dem mittlerweile gut gefüllten Saal zurück, was die Sängerin mit einem breiten Lächeln quittierte.

Zum Abschluss des regulären Sets gab es dann „You Want To Be Free“ und „Stay“ von „Everything is Changing“ sowie „Shooting The Stars“ aus „Drive“. Und natürlich wurden auch noch Zugaben gespielt nämlich der zweite The Gathering Track „Broken Glass“ sowie “ We Live On“ (Drive), „Feel Alive“ (Everything Is Changing). Der letzte Track „The Best Is Yet To Come“ schickte die Zuschauer dann positiv auf den Heimweg bzw. an den Merch-Stand, an dem Anneke ebenfalls für Fotos, Autogramme oder ein nettes Wort bereit stand.

Alles in allem ein toller Abend mit zwei sehr hübschen Sängerinnen, zwei tollen Bands und jeder Menge guter Musik!

Dank je wel voor de geweldige avond! :)

Über den Autor des Beitrags

Hody

Hody

Gründungsmitglied von Tribe Online, ehemaliger DJ. Mag Groove und Melodie, Hardcore und Female Fronted Metal, mal ein bisschen Rap oder Industrial, Sportspiele und RPGs - bastelt gerne an PCs und liebt seine Xbox

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