Blaudzun – Jupiter Part II

Bereits mit dem im letzten Jahr veröffentlichten ersten Teil des musikalischen Triptychon ‚Jupiter‘ gelang dem niederländischen Sänger und Songschreiber Johannes Sigmond und seiner Truppe Blaudzun ein hochspannendens Album für das anspruchsvolle Folk- und Indierock-Publikum, bedienten auf das Exzellenteste die Fans von dEUS, Arcade Fire oder Radiohead.

Opulenz ist die Sache des blaudzunschen Kammerpop nicht, und doch blitzen auch in den neuen Songs immer wieder Details auf, die aufhorchen lassen, da ist dieses bräsige Saxophon und das hämmernde Piano im hymnischen ‚Outside This Light Of The City‘, ‚Tear Gun‘ mit dominierenden Synthies geht eher Richtung 80s-Art-Pop und in ‚Modern Talk‘ schaukeln sich Banjo, Synthies und ein durchdringendes Piano für das anschließende ‚Manic Talk‘ auf, um dort krautrockig ein krächzendes Saxophon samt Rhythmusfraktion über die Trapeze zu jagen.

‚Jupiter Part II‘ reiht also knapp fünf Monate nach ‚Jupiter‘ neun weitere Popperlen auf den im ersten Teil geknüpften Faden. Vergaloppiert aufgrund von Zeitmangel klingt anders. Wer sich bereits mit dem ersten Akt anfreunden konnte, wird auch hier nicht enttäuscht. Neben einem tollen Album bleibt die Vorfreude aufs Finale.

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Blaudzun
Jupiter Part II
(Glitterhouse Records / Indigo)

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Chris

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