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LDH – Liga deutscher Helden: Nullnummer und Crowdfunding

Letztes Jahr hatten die Austrian Superheroes ihren ebenso erfolgreichen wie erfrischenden ersten Auftritt. Zur Erinnerung: eine Gruppe von Comic-Autoren und -Zeichnern schloss sich mit der Idee zusammen, einen ernstzunehmenden, österreichischen Konkurrenz-Titel zu den zahllosen US-amerikanischen Superhelden-Vorbildern zu erschaffen. Das Ergebnis: eine sympathische Superhelden-Truppe, die A.S.H., mit der Geschichte ihrer Entstehung und ihrem erstes Abenteuer — maskierte Vigilanten, fiese Gegner, jede Menge Haudrauf-Action, Humor und Mundart.

Auszug

Nun folgt mit der L.D.H. eine weitere Superhelden-Clique: die Liga deutscher Helden, die im selben Helden-Universum wie A.S.H. angesiedelt ist — nur eben in Deutschland.
Beim ersten Kurzabenteuer auf dem Frankfurter Römer mit von der Partie ist zunächst die Rhein-Nixe Lorelei, der karnevalistische Jeck mit kölschem Slang und trickreichen Gimmicks, der Kraftprotz Gamsbart, die Chimäre, eine etwas ältere Dame mit Verwandlungsfähigkeiten und schließlich der geschniegelte Captain, der Kopf der Vereinigung, von dem man aber noch kaum etwas weiß.
Dabei handelt es sich aber lediglich um das anfängliche LDH-Aufgebot. Es werden im Laufe der Zeit noch weitere Helden hinzukommen — in der ASH-Story haben wir ja erfahren, dass es mindestens noch ein Münchner Kindl gibt.

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Wie ihre österreichischen Autoren-Kollegen will das deutsche LDH-Team sein Vorhaben per Crowdfunding etwas vorfinanzieren. 7.500€ sollen bis Anfang Juli eingesammelt werden. Davon sind aktuell schon gut 85% erreicht. Und natürlich locken zahlreiche “Belohnungen”: in verschiedenen Varianten selbstverständlich zunächst einmal der geplante Comic selbst, aber z.B. auch verschiedene Statisten-Rollen bis hin zum Cover-Statisten.

Wer sich vor der finanziellen Unterstützung zunächst einmal einen genaueren Eindruck verschaffen möchte, erhält natürlich alle Informationen auf der Webseite des Projektes oder im Crowdfunding-Angebot. Außerdem wurde aber auch eine limitierte Nullnummer gedruckt, die als Vorgeschmack auf fünf Seiten eben jenen ersten LDH-Einsatz in der Main-Metropole Frankfurt zeigt. Die Nullnummer gibt es als Crowdfunding-Belohnung beim Einsteiger-Betrag von 10€, aber auch gratis in (nicht näher genannten) Comic-Shops.

Ab Herbst soll der Comic dann in Form eines ersten Sammelbandes, wie zuvor auch schon die erste ASH-Ausgabe („Rückkehr der Helden“), über den Ludwigsburger Verlag Cross Cult in den Handel kommen.Viele weitere Comic-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

Über das besprochene Medium

LDH – Liga deutscher Helden
Nullnummer
Jan Dinter, Stefan Dinter, Martin Frei, Harald Havas, Oliver Naatz, Frans Stummer
Heft, 5 Seiten
(Contentkaufmann)

Über den Autor des Beitrags

Gerald

Gerald

Hört so ziemlich alle Genres querbeet, von Heavy bis Electro, von Folk-Pop über World und Rock bis Hip-Hop. Ehrliche, handgemachte Musik ist aber noch die beste und Radio-Rotation ist evil. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Ist zudem hauptsächlich für unsere Comic-Abteilung verantwortlich und spielt hin und wieder auch gerne mal an der (Nintendo-)Konsole.

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