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Kellner – Kinda Wild

Mathias Kellner und seine Jungs veröffentlichen mit „Kinda Wild“ ihr mittlerweile viertes Album. Die Regensburger begannen mit sehr gefälligem, amerikanisch geprägten Songwriter-Rock. Herausragend die Stimme von Frontmann Mathias, bei der sich gleich mehrere Vergleiche förmlich aufdrängen. Die Regensburger sind über ihren Postleitzahlenbereich hinaus bekannt, so hat man so einige witzige Videos am Start, hierzu kann gerne youtube bemüht werden; „iSong“ vom Album „Hey Dude“ war ein Hit, der sie zu mehr als Local Heroes machte.

Mit „Kinda Wild“ schlägt man musikalisch eine neue Seite auf, die Saiten härter an und überhaupt stärker auf die Pauke. Zuerst war der Song „Kinda Wild“, der wohl bewirkte, dass die Band einfach Lust auf einen neuen Sound bekam. Opener „Sleepy“ deutet das auch schon an, Titelsong „Kinda Wild“ vollstreckt dann, stampfend, mit wummerndem Bass und satten Gitarren. „Who We Are“ ist eine Rock-Ballade, wie sie so auch hätte von Bush und Co. hätte kommen können. „Fair“ mit seiner Vibrogitarre und dem mehrstimmigen Gesang ist auch so ein Ohrwurmlieferant. Es bleibt amerikanisch, rockig und druckvoll, doch blitzt überall auch die Songwriter-Seite durch, was sich so nicht nachteilig auswirkt, außer dass „Kinda Wild“ im weiteren Verlauf etwas von der anfänglichen Fahrt verliert, dafür wird mit „Forgotten“ eindrucksvoll wie bei einem Western der Showdown eingeläutet. Die Lagerfeuerballade „Awakening – Revisited“ beginnt mit akustischen Gitarren und gipfelt in schmeichelnd-heimeligen Countryharmonien.Viele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

Über das besprochene Medium

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Kellner
Kinda Wild
(Südpolrecords / Rough Trade)

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Chris

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