Nas – Life is good

Das Leben ist nicht immer nur ein Zuckerschlecken, und genau das merkt man Nasir Jones‘ – so sein bürgerlicher Name – mittlerweile zehnten Album an:

Während der Aufnahmen zu „Life is good“ befand er sich inmitten von Steuerproblemen sowie eines hässlichen Scheidungskrieges mit Sängerin Kelis, die auch noch mit seinem Sohn schwanger war. All der ganze Scheiss, die Ups and Downs, die so etwas mit sich bringen, hat Nas hervorragend musikalisch verarbeitet.

Intelligente Lyrics kombiniert mit einem Sound, der stark an die achtziger jahre des Hip Hop erinnert. Außerdem viele Klassik-Anleihen mit Streichern und Klavier („A Queen’s Story“). Und Nas haut seine Rhymes raus, dass es nur so kracht.

Hinzu kommen eine beachtliche Anzahl an Collabs, u.a. mit Swizz Beats („Summer on Smash“), Anthony Hamilton („World’s an Addiction“), der Soulgöttin Mary J. Blige („Reach out“) oder der unvergessenen Amy Winehouse („Cherry Wine“).

Life is good schoss sofort auf Platz 1 der US Billboard Charts und zwar zu Recht! Alles in Allem ein sehr persönliches Album, man kann fast sagen, eine gelungene Selbstreflexion und Eigentherapie, die Nas mit diesem Album vollbracht hat.

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Über das besprochene Medium

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Nas
Life is good
(Def Jam (Universal))

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