Tarja Turunen – Beauty & The Beat (Doppel CD)

Mit ihrem mittlerweile dritten Album „Beauty & The Beat“ gibt Tarja dem Hörer die Möglichkeit, die Welt der klassischen Musik ganz neu zu erleben.

Für den instrumentalen Part des Albums sorgt ein 50-köpfiges Orchester. Tarja Turunen glänzt in ihrer Rolle als ausgebildete Sopranistin bei jedem einzelnen Song, sowohl bei klassischen als auch neu interpretierten Songs voll auf und Mike Terrana sorgt am Schlagzeug für ordentlich Wumms.

Doch Moment! Habe ich grade „ordentlich Wumms“ und „klassisch“ in einem Satz verwendet? Ja, habe ich. Denn schon wenn man das erste Lied „Concert for Violine & Oboe“ hört, wird einem klar, warum das eine gute Kombination ist. Die Präsenz des Schlagzeugs harmoniert wunderbar mit dem Orchester und dem Song und ergänzt das ganze Album in einzigartiger Art und Weise.

Auffällig bei „Beauty & The Beat“ ist vor allem das Fehlen von elektrisch verstärkten Instrumenten, wie Bass oder Gitarre. Aus meiner Sicht wären sie hier aber auch fehl am Platz gewesen.

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Die erste CD widmet sich vor allem klassischen Komponisten wie Bach, Mozart, Strauss oder Dvorak, um nur ein paar zu nennen.

„Blute Nur“, welches von Johann Sebastian Bach komponiert wurde, wird von Tarja auf eine absolut brillante Art und Weise neun interpretiert und schon bei den ersten Tönen weiß man gar nicht wohin mit all den Emotionen. Selbst über das Ende des Lieds hinaus bliebt ein Gänsehautfeeling. Jeder Ton sitzt (man vergegenwärtige sich, hier ein Livekonzert zu hören!).

Auf der zweiten CD finden sich Cover von Led Zeppelin oder Queen und eigene Kompositionen.

„Led Zeppelin Medley“ ist hier einer meiner absoluten Favoriten. Kraftvoll, stark, temporeich, energiegeladen, aber zugleich auch ruhig und fröhlich. Das man auch dabei noch eine Gänsehaut hat, setzt dem ganzen natürlich die Krone auf. Der Bruch mit Nightwish hat also durchaus seine guten Seiten, denn andernfalls wäre niemand in den Genuss einer Solokarriere von Tarja Turunen gekommen.

All jenen, die über ihren Weggang von Nightwish doch gerne eine Träne vergießen möchten, sei gesagt: Es gibt ein unglaublich stimmungsvolles Cover von „Swanheart“ auf der zweiten CD.

Darüber, ob „Fly Me To The Moon“ von Mike Terrana gesungen werden sollte oder nicht, kann man sich streiten. Persönlich hätte ich mir Tarja als Sängerin gewünscht und nicht als Drummerin, doch eine Abwechslung ist es allemal. Das ist aber wirklich Gemecker auf hohem Niveau.

Außerdem gleichen Songs wie „Into The Sun“ oder „I Walk Alone“, bei denen man in den vollen Genuss von Tarjas unglaublicher Stimme kommt, dies vollkommen aus.

Es bleibt mir also nur zu sagen, dass „Beauty & The Beat„ein wirklich gelungenes Album ist und ich mich schon auf das nächste Experiment von Tarja freue.

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TarjaTurunen BeautyTheBeat
Tarja Turunen
Beauty & The Beat
(Edel:Records / Edel)

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