Woodland – Go Nowhere

Die fünfköpfige Band Woodland stammt aus dem norwegischen Trondheim und nein: Hier spielt kein Musiker von Motorpsycho mit! Um Sänger und Gitarrist Gisle Solbu versammelt sich eher eine junge, illustre Schar, die sich aus Musikern der Trondheimer Jazz- und Rock-Underground-Szene zusammensetzt. Mit der Massgabe „Dirty and right-in-the-face-music“ hauen Woodland nun ihr zweites Album ‚Go Nowhere‘ raus.

Cowabunga! Dirty sei mal dahingestellt, aber im Sound von Woodland hat sich hörbar nicht nur eine musikalische Vorliebe durchgesetzt. Die Stimme von Gisle Solbu macht quirlig-kratzig so manche Verrenkung mit, kommt beim erdigen ‚Wild Eyes‘ aber durchaus an seine Grenzen. Stilisisch bewegt man sich durch die Jahrzehnte, und während ‚Dust Bowl‘ oder ‚Long Gone‘ die schummrige Atmosphäre einer Blueskneipe versprühen kling die Pianoballade ‚Luck One Bad‘ nach einer Party mit Freunden. ‚Go Nowhere‘ hat diese markige Stoner-Kante von Triggerfinger, freakiger dagegen ‚No Shining Light‘ und der „Cowabunga-Chor“. Und mit ‚Set Me Free‘ gewinnen die Norweger jeden White-Stripes-Ähnlichkeitswettbewerb.

‚Go Nowhere‘ – da steckt eine Menge drin – ist mal recht simpel gestrickter, dann wieder hakeliger, schräg gewachsener Blues Rock. Sympathisch!Viele weitere CD-Reviews findest Du übrigens in unserem alphabetischen Index

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Woodland_GoNowhere_Cover
Woodland
Go Nowhere
(Crispin Glover Records)

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Chris

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